1854 erstellte André Adolphe-Eugène Disdéri die ersten kommerziellen Portraits, die großen Anklang beim mittelständischen Bürgertum fanden. Die Portraits ersetzten nach und nach das Gewerbe der Portraitmaler.
Zu den bekanntesten Portraitfotografen zählen u.a. Giséle Freund, Emil Otto Hoppé, Peter Lindbergh, Irving Penn und Annie Leibowitz.
Die Wiedergabe von charakteristischen Wesenszügen ist bei vielen Künstlern das anstrebenswerte Ziel und erst hierin unterscheidet sich die ernsthafte Portraitfotografie vom Knipsen eines Passbildes.